Podcast Strahlkraft · 02. Dezember 2025
#15 FOMO killt deine Wirkung
Worum es geht
Ausgehend vom Black-Friday-Rummel zeigt Isabelle Menzi, dass FOMO – die Angst, etwas zu verpassen – nicht nur beim Shoppen wirkt, sondern auch mitten in unserer täglichen Kommunikation. FOMO löst Stress aus, treibt zu schnellem, impulsivem Reagieren – kürzere Antworten, ein schnipperer Tonfall, weniger Verbindung. Der Effekt: Wir werden effizienter, aber Effizienz ist kein Gefühl, und ohne Gefühl entsteht keine Wirkung.
Das Kernbild: körperlich im Meeting, gedanklich schon beim nächsten Termin. Diese innere Abwesenheit ist spürbar – Körpersprache, Blick und Stimme werden flacher, das Gegenüber merkt, dass man nicht wirklich da ist. Wer glaubt, in jeder Diskussion mitreden zu müssen, um nicht an Status zu verlieren, verliert in Wahrheit genau das: seine Wirkung.
Die Gegenmittel sind bewusst klein gehalten: ein Drei-Sekunden-Stopp vor jeder Antwort oder jedem Meeting (bewusst atmen, Schultern lösen, innerlich «Ich bin da» sagen) und die Frage «Für was bin ich jetzt wirklich da?» vor jedem Gespräch. Beide holen aus dem Reiz-Reaktions-Modus zurück in die Präsenz – und genau da entsteht Wirkung.
Kernaussagen
- FOMO treibt uns in den Effizienzmodus – aber Effizienz ist kein Gefühl, und ohne Gefühl entsteht keine Wirkung.
- Wer im Kopf schon beim nächsten Termin ist, verliert Präsenz – Körpersprache, Blick und Stimme werden spürbar flacher.
- Der Drei-Sekunden-Stopp vor jedem Gespräch – bewusst atmen, Schultern lösen, «Ich bin da» – verändert Tonfall, Tempo und Präsenz sofort.
- Die Frage «Für was bin ich jetzt wirklich da?» holt dich aus dem Reiz-Reaktions-Modus zurück ins Jetzt – und genau das schafft Wirkung.
«Wirkung entsteht nicht im Rennen, sondern beim Ankommen.»
Der nächste Schritt
Lass uns reden – ehrlich, auf Augenhöhe.
30 Minuten. Wir schauen gemeinsam, ob und wie ich dir helfen kann. Ohne Umwege. Ohne Druck.
Du weisst jetzt, woran es liegt.
Der nächste Schritt liegt bei dir.
